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Modifikationen


Die bereits vorhandenen Sender für die analoge Ausstrahlung können durch die Modifikation zum Teil für eine Digital Radio Mondiale - Ausstrahlung angepasst werden. Es wird aber auch Fälle geben bei denen sich die Modifikation alter Sendeanlagen für die Sendeanlagenbetreiber unrentabel ist. Eine Neuinstallation eines Digital Radio Mondiale -Senders ist dann sinnvoll. Der flexible Einsatz sowohl für den analogen als auch für den digitalen Sendebetrieb ist gleichermaßen bei den älteren modifizierten und den neue DRM-Sendern gewährleistet. Viele DRM-Sender erlauben auch die parallele Sendung analoger und digitaler Signale.

Für den UKW-Bereich wurde seit Mitte der 80er Jahre DAB (Digital Audio Broadcasting als Fortführungstechnologie konzipiert. Es ermöglicht aber nur eine Rundfunkversorgung in einem geographisch begrenzt gefassten Nahbereich. Für eine weltweite Ausstrahlung dagegen ist die Ausbreitungsart der Radiowellen im Kurz-, Mittel- und Langwellenbereich passender. Die DRM-Technologie kann hierbei gut eingesetzt werden.

Für die Modifikationen des bereits vorhandenen Senders spricht vieles für die rauschfreie Hörfunksendungen über Kurz-, Mittel- und Langwelle. Der Empfang von analogen Hörfunkprogrammen in den niedrigen Frequenzbändern des Radiowellen-Spektrums war bisher von häufigen Störungen begleitet. Lästiges Rauschen und Störgeräusche oder instabile Signalstärke führten zur Verminderung des Verständnisses und Hörvergnügens. Bei der digitalen Übertragung ist das nicht so. Die Ursachen hierfür sind in den Differenzen zwischen einem analogartigen und einem digitalartigen Signal zu suchen.
Es ist grundsätzlich möglich geradezu jede Art digitaler Daten über DRM zu senden. So ist die Übertragung von Stationsnamen, Schlagzeilen aber auch erweiterten Infos wie z.B. größere Informationsgehalte in der Textform realisierbar.




 

DRM-Info - Informationen zu dem digitalen Standard für Lang-, Mittel- und Kurzwelle  Manuel J. Zimmer Berlin   (mjz) Copyright